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17.11.2015, 09:15 Uhr
Runder Tisch zur Inklusion
Elternräte sprechen mit CDU-Kreistagsfraktion
Als "konstruktiv und erfolgreich" hat der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Martin Bäumer, ein Gespräch mit den Elternräten der Schulen im Landkreis Osnabrück gewertet, zu dem die Fraktion ins Kreishaus eingeladen hatte. Gemeinsam mit dem schulpolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Kai Seefried, und Kreisrat Matthias Selle, wurde knapp zwei Stunden über aktuelle Herausforderungen an den Schulen gesprochen. Wichtigster Punkt: Die CDU-Kreistagsfraktion unterstützt die Bildung eines Runden Tisches zur Inklusion, an dem Vertreter der Landesschulbehörde, der Schulabteilung des Landkreises und Schulleiter über konkrete Probleme sprechen sollen.
Osnabrück - Zu Beginn schlug der Landespolitiker Kai Seefried den Bogen von der aktuellen Unterrichtsversorgung, den Veränderungen durch das neue Schulgesetz, die Schullaufbahnempfehlung, über die Inklusion bis hin zur Sprachförderung für die mehr als 30.000 Kinder und Jugendliche, die Deutsch als Zweitsprache lernen sollen. Seefried bedauerte die von SPD und Grünen forcierte Abchaffung der Förderschule, die gerade jetzt bei der Integration von Flüchtlingskindern wertvolle Hilfe leisten könnte. "Ohne separate Lerngruppen und eine verbesserte Schulsozialarbeit wird das nichts", zeigte sich Seefried überzeugt.
 
Gerade das Thema "Inklusion" nahm in der anschließenden Diskussion großen Raum ein. Christoph Ruthemeyer als schulpolitischer Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion sicherte zu, dass die Kreispolitik den Vorschlag zur Einrichtung eines Runden Tisches Inklusion unterstützen werde, "um dort zu helfen, wo es brennt." Die Elternvertreter berichteten von vielen Fällen, wo Inklusion im Detail nicht so funktioniere, wie der Gesetzgeber sich das vorgestellt habe.
 
Eine Elternbefragung zur möglichen Einrichtung einer Gesamtschule im Südkreis sahen einige Elternvertreter kritisch. Ohne eine umfassende Information im Vorfeld zu den verschiedenen Bildungswegen und die Auswirkungen auf benachbarte Schulstandorte mache das überhaupt keinen Sinn. "Die vorhandene Schulstruktur im Südkreis ist gut, das macht man nicht ohne Not kaputt", macht ein Elternvertreter deutlich.

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