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16.06.2020, 08:38 Uhr
Lernen 2.0 – CDU-Fraktion fordert erfolgreiche Digitaloffensive
Durch die Schulschließungen der letzten Wochen und Monate, nach dem Wiederanlaufen des Schulbetriebs und des seit Mai begonnenen hybriden Unterrichtes sehen sich Schüler, Eltern und Lehrer vor große Herausforderungen gestellt. „Essenzielle Grundlagen des schulischen Arbeitens sind das Vorhandensein und der kompetente Umgang mit digitalen Endgeräten auf Seiten der Schüler und Lehrer geworden“, stellt der CDU-Fraktionschef Johannes Eichholz klar. Überall im schulischen Bereich hätten sich deshalb in kurzer Zeit die Kompetenzen im Umgang und im Einsatz von digitalen Medien auf Schüler- und Lehrerseite in einem beeindruckenden Maße entwickelt.
Osnabrück - Vielerorts sei durch einen hohen Grad an Kreativität und Innovation in der Planung und Vorbereitung des Unterrichts sowie der digitalen Vermittlung von Lerninhalten und der Überprüfung von Lernergebnissen in kurzer Zeit ein echter Innnovationsschub in Bezug auf das digitale Lernen und Unterrichten erfolgt. „Wir müssen als Landkreis die digitale Offensive auf den Weg bringen!“, sprach sich der stellv. Landrat Mirco Bredenförder (CDU) während der Sitzung des Bildungsausschusses für ein konsequentes Handeln des Landkreises aus.

Dieser Innovationsschub solle nun unmittelbar genutzt werden, um bereits im kommenden Schuljahr direkt darauf zurückzugreifen und die in einem kurzfristigen Entwicklungsprozess erlangten Kompetenzen weiter zu festigen und auszubauen. Bei einer Rückkehr zu einem schulischen Regelunterricht müsse der aus der Situation der vergangenen Wochen und Monate entstandene Innovationsschub erhalten bleiben und ein vollständiges Zurückfallen in eine nahezu analoge Unterrichtskultur vermieden werden. Als Schulträger habe der Landkreis Osnabrück deshalb die Pflicht und Verantwortung, jetzt und unmittelbar den Schulen das Potential zu geben, den Innovationsschub und die Motivation der Beteiligten für das digitale Lernen, die während der Corona Pandemie entstanden sind, unmittelbar nutzbar zu machen.

Die Christdemokraten setzten sich mit Ihrem 3-Punkte-Vorstoß nun mehrheitlich durch.
Kurzfristig, möglichst schon zu Beginn des kommenden Schuljahrs, werden demnach für alle Schulen in der Trägerschaft des Landkreises Osnabrück die notwendigen Voraussetzungen im Rahmen der digitalen Transformation in Bezug auf die finanziellen Rahmenbedingungen, die Beschaffung von Ausstattung, deren Inbetriebnahme und Betreuung bereitgestellt und insbesondere auch langfristig sichergestellt.

Dies bedeutet für die Union die konkrete Zusicherung eines flächendeckenden und für alle erforderlichen Unterrichtsräume abdeckenden WLAN mit ausreichender Kapazität für die Nutzung digitaler Endgeräte aller Schüler und Lehrer. Zudem eine digitale Ausstattung aller erforderlichen Unterrichts- und Fachräume mit Präsentationsmedien, Rechnern, Audiolösungen und entsprechenden Anschlüssen/Interfaces. Letztlich aber auch ausreichende personelle Ressourcen für alle Landkreis-Schulen bei der Planung, der Beschaffung und des Ausbaus der IT-Infrastruktur sowie einer dauerhaften Systemadministration und eines lokalen Supports.

Mit Lob hob der Fraktionsvorsitzende Eichholz (CDU) die gute Vorarbeit der handelnden Personen hervor: „Dieser Antrag schließt ausdrücklich ein, dass bereits viele Ansätze und Projekte der Digitalisierung an den Schulstandorten des Landkreises Osnabrück in der Vergangenheit auf den Weg gebracht wurden und seitdem konsequent und zielorientiert verfolgt werden.“

Aufgrund der und unmittelbar durch die Erfahrungen der vergangenen Wochen und Monate sei allerdings die unbedingte Notwendigkeit einer Beschleunigung dieses Prozesses aufgezeigt worden. „Nur durch eine konsequente und mit guten Finanzmitteln ausgestattete Digitaloffensive schaffen wir die Grundlage für einen erstklassigen Bildungs-Landkreis“, sprach sich der bildungspolitische Sprecher der Union, Christoph Ruthemeyer (CDU), für eine entsprechende Haushaltslage aus. Zugleich böten die positiven Erfahrungen im Umgang mit digitalem Lernen und Unterrichten die Chance, das aktuelle Engagement und die Motivation der Schüler und Lehrer zu nutzen und so den unbedingt notwendigen Digitalisierungsprozess an den Schulen beschleunigt fort- und umzusetzen.

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