CDU-Kreistagsfraktion Osnabrück

Abschlüsse statt Abbrüche

Erfolgreiche Betriebssozialarbeit in der Pflege fortsetzen

Die CDU-Kreistagsfraktion im Landkreis Osnabrück setzt sich für die Fortführung des Projekts „Betriebssozialarbeit in Pflegeeinrichtungen“ ein. Angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels in der Pflege ist es unverzichtbar, erfolgreiche Maßnahmen zur Sicherung von Ausbildungsverhältnissen konsequent weiterzuführen.

Der Kreistag soll daher beschließen, das Projekt um ein weiteres Jahr in seiner bisherigen Struktur zu verlängern, die notwendigen Haushaltsmittel im Haushalt 2026 bereitzustellen und zusätzliche Förder- sowie Kofinanzierungsmöglichkeiten zu prüfen. „Wer heute in Ausbildung investiert, sichert morgen die pflegerische Versorgung“, betont der sozialpolitische Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion, Jörg Brüwer.

Der Landkreis Osnabrück steht vor großen strukturellen Herausforderungen in der Pflege. Alle Pflegeeinrichtungen sind dauerhaft auf gut ausgebildetes und verlässliches Personal angewiesen. Ein zentraler Engpass bleibt dabei der vorzeitige Abbruch von Ausbildungen. Genau hier zeigt die Betriebssozialarbeit ihre Stärke: Sie unterstützt Pflegeschülerinnen und -schüler bei persönlichen, schulischen und betrieblichen Problemen und stabilisiert so bestehende Ausbildungsverhältnisse.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Bei 37 Auszubildenden konnte durch gezielte Interventionen der Betriebssozialarbeit ein Ausbildungsabbruch verhindert werden. „Das sind 37 konkrete Beispiele dafür, dass passgenaue Unterstützung wirkt und Fachkräfte im System hält“, so Brüwer weiter.

Auch unter den Bedingungen der Haushaltskonsolidierung wäre es falsch, ein nachweislich erfolgreiches Projekt zu beenden. Jeder Ausbildungsabbruch verschärft den Personalmangel und verursacht langfristig höhere Kosten. Prävention ist daher nicht nur sozialpolitisch sinnvoll, sondern auch wirtschaftlich vernünftig.

Mit der Unterstützung der Projektverlängerung unterstreicht die CDU-Kreistagsfraktion ihren Anspruch, Verantwortung für eine verlässliche Pflegeversorgung im Landkreis Osnabrück zu übernehmen. „Abschlüsse statt Abbrüche muss das klare Ziel bleiben – im Interesse der Auszubildenden, der Pflegeeinrichtungen und der Menschen, die auf gute Pflege angewiesen sind“, so Brüwer abschließend.