Zukunft der Gesundheitsversorgung im Fokus
Wie kann die Gesundheitsversorgung auch künftig wohnortnah, leistungsfähig und bedarfsgerecht gestaltet werden? Mit dieser Fragestellung beschäftigten sich zahlreiche Gäste bei einem Symposium zur Zukunft der Gesundheitsversorgung in der Region.
Im Rahmen fachlicher Impulse und einer lebendigen Podiumsdiskussion diskutierten Frau Prof. Dr. Maren Grautmann, Dr. Michael Cromme, Dr. Fabian Becker, Dr. Uwe Lankenfeld, Dr. Karin Bremer sowie Thomas Spieker aktuelle Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze für das Gesundheitswesen von morgen.
Dabei wurde deutlich: Eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung benötigt starke regionale Strukturen, innovative Konzepte und eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten. Einigkeit bestand unter den Expertinnen und Experten insbesondere darin, dass den Kommunen künftig eine zentrale Gestaltungsrolle zukommt. Als Vernetzer, Koordinatoren und Impulsgeber können sie entscheidend dazu beitragen, tragfähige und bedarfsgerechte Versorgungsstrukturen vor Ort zu sichern und weiterzuentwickeln.
Als wesentliche Bausteine einer modernen Gesundheitsversorgung wurden die konsequente Nutzung der Möglichkeiten der Digitalisierung und der Künstlichen Intelligenz sowie ein spürbarer Bürokratieabbau hervorgehoben. Digitale Anwendungen und intelligente Technologien bieten erhebliche Potenziale, um Abläufe effizienter zu gestalten, Fachkräfte zu entlasten und die Versorgung der Patientinnen und Patienten nachhaltig zu verbessern. Gleichzeitig wurde betont, dass unnötige bürokratische Hürden abgebaut werden müssen, um mehr Zeit und Ressourcen für die eigentliche Gesundheitsversorgung bereitzustellen.
„Ziel des Symposiums war es, Expertinnen und Experten, politische Entscheidungsträger sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger zusammenzubringen, um gemeinsam neue Ansätze für die Gesundheitsversorgung der Zukunft zu diskutieren. Das Format hat gezeigt, wie wichtig der sachorientierte Austausch über Parteigrenzen und Institutionen hinweg ist. Politik muss Lösungen entwickeln und den Dialog darüber ermöglichen“, erklärt Johannes Koop, Fraktionsvorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion.
Johannes Eichholz, ebenfalls Fraktionsvorsitzender, ergänzt: „Ein herzlicher Dank gilt allen Referentinnen und Referenten für ihre fachlichen Beiträge sowie allen Gästen für den engagierten Austausch und die wertvollen Impulse. Die Veranstaltung hat einmal mehr gezeigt, dass die Zukunft der Gesundheitsversorgung nur gemeinsam gestaltet werden kann – mit starken Kommunen und einer engen Zusammenarbeit aller Beteiligten.“
Die gewonnenen Erkenntnisse und Anregungen sollen nun in die weitere politische Arbeit im Landkreis einfließen. Gleichzeitig setzt sich die CDU-Kreistagsfraktion zusammen mit den Mandatsträgern auf Bundes- sowie Landesebene für bessere Rahmenbedingungen und eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum ein.